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Das Forschungsflugzeug Polar 6 fliegt über einen Schmelzwasser-See auf dem 79-Grad-Nord-Gletscher im Nordosten Grönlands.
04. November 2016
Pressemitteilung

Neue Satellitentechnik verspricht große Fortschritte für die Gletscher-Forschung

Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Institutes haben Experten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) geholfen, eine neue Satelliten-Messmethode für die Beobachtung der großen Eismassen Grönlands und der Antarktis aus dem Weltall zu entwickeln. Tandem-L heißt ein neues Satellitenradar-System, das ab dem Jahr 2022 unter anderem dringend benötigte Daten zum Schrumpfen der Gletscher und Eisschilde in beiden Hemisphären liefern könnte. Über den Bau des Radars und den Start der gleichnamigen Satellitenmission berät der Wissenschaftsrat Ende…
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Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (2.v.l.) mit AWI-Direktorin Karin Lochte beim Besuch der Oldenburger Universität
02. November 2016
Online-Meldung

Forschungsministerin Wanka besucht Universität Oldenburg

Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka hat am Dienstag die Universität Oldenburg besucht. Dabei stand das neue Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität im Vordergrund. In diesem Institut werden das Alfred-Wegener-Institut und die Oldenburger Uni ihre Forschungsexzellenz auf diesem Feld bündeln und erweitern. Auch AWI-Direktorin Prof. Dr. Karin Lochte war bei dem Besuch dabei.
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01. November 2016
Online-Meldung

Brotzeit für Bakterien

Schwefel ist ein fundamentaler Baustein des Lebens im Ozean. Doch bislang wissen Forscher wenig über die Menge und den Abbau von Schwefel. Einen Teil der Wissenslücke konnte jetzt ein Forscherteam mit Beteiligung des AWI schließen. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Zeitschrift Science veröffentlicht.
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20. Oktober 2016
Pressemitteilung

Oasen des Lebens in der eisbedeckten zentralen Arktis

Unter dem Eis der Arktis verbergen sich unbekannte Lebensräume und eine unerwartete Vielfalt von Lebewesen. Am 23. Oktober werden 46 Wissenschaftler von einer Expedition mit dem Forschungsschiff Polarstern aus der Arktis im Heimathafen Bremerhaven zurückerwartet. Sie hatten in den letzten sechs Wochen mit neuen Robotern und Kamerasystemen das Leben in Eis, Ozean und am Meeresboden untersucht.
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Dr. Florin Musat am ultrahochauflösenden Massenspektrometer im UFZ. Dieses Gerät ist wichtiger Bestandteil der Technologieplattform ProVIS, die Forschern weltweit die Möglichkeit zu mikroskopischen Einblicken in Zellen und ihre räumliche Anordnung bietet. (
18. Oktober 2016
Online-Meldung

Rätsel um den mikrobiellen Butanabbau geknackt

Forscher der Brückengruppe für Tiefsee-Ökologie und-Technologie von der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft haben einen neuen Weg entdeckt, wie mikrobielle Gemeinschaften den chemisch trägen Kohlenwasserstoff Butan auch ohne Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen können. In Proben aus dem Guaymas-Becken im Golf von Kalifornien machten sie Mikroben-Gemeinschaften ausfindig, die Butan über neue Stoffwechselwege fressen. Veröffentlicht sind die Forschungsergebnisse jetzt im Fachjournal Nature.
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16. Oktober 2016
Pressemitteilung

Deutschland beantragt Meeresschutzgebiet in der Antarktis

Die Europäische Union hat den von Deutschland ausgearbeiteten Antrag auf ein Meeresschutzgebiet (MPA) im antarktischen Weddellmeer bei der Internationalen Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) eingereicht. Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft haben AWI-Forscher die wissenschaftlichen Daten zusammengetragen und ausgewertet.
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AWI-Rechenzentrumsmitarbeiter bei der Arbeit im Serverraum.
13. Oktober 2016
Online-Meldung

Ein offener Hafen für Forschungsdaten

Gemeinsames Datenmanagement ermöglicht disziplinübergreifend Forschungsdaten zu finden und zu nutzen. Das Alfred-Wegener-Institut baut in diesem Rahmen ein Angebot im Bereich Erde und Umwelt auf.
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13. Oktober 2016
Pressemitteilung

Neues Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine Biodiversität

Sie liefern uns Nahrung und Rohstoffe, beeinflussen Luftqualität und Weltklima, bauen Schadstoffe ab, dienen als Orte für Erholung und Tourismus – die marinen Ökosysteme. Die Funktion dieser Ökosysteme – und damit die Grundlage auch menschlichen Wohlbefindens – hängt von der biologischen Vielfalt der Meere ab. Wie der Klimawandel und menschliche Einflüsse die marine Biodiversität verändern, werden Wissenschaftler künftig an einem neuen Institut untersuchen: In Oldenburg entsteht ab dem kommenden Jahr das Helmholtz-Institut für Funktionelle Marine…
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Bohrkerne des Chicxulub-Einschlagskraters vor der Küste Mexikos
12. Oktober 2016
Online-Meldung

Auswirkungen eines Meteoriteneinschlags auf die Lebewelt

Ein internationales Wissenschaftlerteam mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat Anfang dieses Jahres in den Chicxulub-Einschlagskrater vor der Küste Mexikos gebohrt. Dabei wurden Bohrkerne mit einer Gesamtlänge von über 830 Metern gewonnen, die jetzt am MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen untersucht werden.
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Bräunliche Färbung der Laptewsee durch einen starken Sediment-Eintrag
07. Oktober 2016
Online-Meldung

Großes Potential für umfassende Beobachtung der Wassermassen im Ozean

Wie reagiert der Arktische Ozean, wenn mehr Schmelzwasser von Gletschern und größere Mengen Sedimente aus tauendem Permafrost in den Ozean gelangen? Das ist eine der großen Fragen, die Wissenschaftler weltweit umtreiben. Forscher des Alfred-Wegener-Instituts haben jetzt gemeinsam mit internationalen Kollegen die Anwendung einer neuen optischen Methode veröffentlicht, mit deren Hilfe sie einfacher und schneller als zuvor unterschiedliche Wassermassen bestimmen können.
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