Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Datenbank mit AWI-Expertinnen und Experten

Pressemeldungen als RSS abonnieren

Königspinguine leben am Rand der Antarktis
06. Januar 2021
Pressemitteilung

Das neue Gesicht der Antarktis

Die Antarktis könnte künftig ergrünen und von neuen Arten besiedelt werden. Andererseits dürften Spezies verschwinden. Diese und viele andere Ergebnisse haben 25 Forscherinnen und Forscher in einem internationalen Großprojekt zusammengetragen, in dem sie Hunderte von Fachartikeln über die Antarktis aus dem letzten Jahrzehnt ausgewertet haben. Damit liefert das Team eine ungewöhnlich umfassende Einschätzung des aktuellen und künftigen Zustands des Kontinents und des ihn umgebenden Südlichen Ozeans. 
Mehr erfahren
Plakat mit Aufschrift: "PAS DE FUTUR SANS NATURE, PAS DE FUTUR SANS CULTURE.
22. Dezember 2020
Online-Meldung

Allianz zwischen Kunst und Wissenschaft

Zum Abschluss des Jahres wendet sich das monegassische Institut Océanographique mit einem Appell an seine Kolleginnen und Kollegen aus der Wissenschaft und Kultur. Sie fordern konkret einen besseren Austausch zwischen der Wissenschaft und der Kultur, um als tragende Säulen unserer sozialen Gesellschaft den Planeten zu bewahren und um eine lebenswerte Zukunft mit der Natur und Kultur zu gestalten. Auch Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), hat diesen Aufruf unterzeichnet. Neben ihr…
Mehr erfahren
Antje Boetius
21. Dezember 2020
Kurze Meldung

Die hundert Frauen des Jahres

AWI-Direktorin Antje Boetius wurde vom Magazin Focus zu den "Hundert Frauen des Jahres 2020" gewählt. Der Jury war es wichtig, "auch Frauen ins Gespräch zu bringen, die vielleicht nicht direkt die Ersten sind, die einem in den Sinn kommen, wenn man nach besonders inspirierenden Persönlichkeiten gefragt wird. Unbesungene Heldinnen eben." Antje Boetius wird vor allem für ihre Leistungen in der Tiefseeforschung ausgezeichnet. Mehr Infos.
Die sich rasch ausbreitende Alge Vaucheria velutina
21. Dezember 2020
Online-Meldung

Eingeschleppte Schlauchalge verändert das Wattenmeer

Die Schlauchalge Vaucheria velutina ist die „Alge des Jahres 2021“. Die Sektion Phykologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft e.V. wählte die eingeschleppte Algenart, die dieses Jahr erstmals im norddeutschen Wattenmeer nachgewiesen wurde, „aufgrund ihrer plötzlichen Dominanz und der unabsehbaren ökologischen Folgen“, die ihre Anwesenheit dort mit sich bringen könnte. In den Schläuchen der Alge, die normalerweise nur am Ufer wächst, verfängt sich der Schlick, wodurch die Gänge der Wattwürmer verstopft werden. Somit verändert sich das Weltnaturerbe…
Mehr erfahren
Die Fluke eines Buckelwals mit der charakteristischen Färbung.
17. Dezember 2020
Pressemitteilung

Walgesänge verraten Verhaltensmuster von Zwerg- und Buckelwalen im Weddellmeer

Unser Wissen über das Leben der Bartenwale im südlichen Ozean beschränkt sich bislang vor allem auf Untersuchungen, die im antarktischen Sommer durchgeführt wurden. Der Grund: Im Winter sind kaum Biologen vor Ort, die nach Tieren Ausschau halten könnten. Forschenden des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) ist es nun gelungen, mithilfe fest installierter Unterwassermikrofone über neun Jahre hinweg Wal-Beobachtungsdaten aus dem Weddellmeer zu sammeln und diese auszuwerten. Die Tonaufnahmen erlauben einmalige…
Mehr erfahren
Überwinterer warten auf die Polarstern
14. Dezember 2020
Pressemitteilung

Zurück zu den Wurzeln der Antarktis-Forschung

Die Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts wird dieses Jahr ausschließlich auf dem Seeweg versorgt. Das Forschungsschiff Polarstern bringt – wie üblich – Material und Treibstoff in die Antarktis. Corona-bedingt reisen aber diese Saison auch alle Menschen, die an der Station arbeiten, per Schiff auf den Südkontinent.
Mehr erfahren
C02 Quellen und Senken
11. Dezember 2020
Online-Meldung

CO2 Emissionen gesunken – CO2 Gehalt in der Atmosphäre gestiegen

Seit 2006 ziehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Global Carbon Projektes (GCP) jedes Jahr Bilanz. Sie analysieren, welche Mengen an Treibhausgasen jährlich freigesetzt oder der Atmosphäre durch Aufnahme in Landvegetation und Ozeane entzogen werden. Seit 2018 ist AWI-Klimawissenschaftlerin Judith Hauck maßgeblich daran beteiligt.
Dieses Jahr ist die Bilanz gemischt. Zwar sind im Jahr 2020 die fossilen CO2-Emissionen um 7 % im globalen Schnitt (EU: -11 %, USA: -12 %) gesunken. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre ist jedoch weiter…
Mehr erfahren
AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius
09. Dezember 2020
Kurze Meldung

AWI-Direktorin spricht auf Online-Konferenz

“Making Theatre at a Time of Global Crisis” - so lautete der Titel der internationalen Online-Konferenz der Open University of Cyprus. AWI-Direktorin Antje Boetius hat dort eine Keynote zum Thema “The tragedy of climate change, the utopia of the Arche, and how we are all in this play” gehalten. Die komplette Konferenz ist online verfügbar.­
 Niedrigwasser der Elbe in Dresden.
07. Dezember 2020
Pressemitteilung

Mitteleuropa:Trockenheit im April stellt Weichen für Dürre im Sommer

Mitteleuropa ist in den zurückliegenden 20 Jahren sechsmal von schweren sommerlichen Hitzewellen und Dürreperioden getroffen worden. Bislang war jedoch unklar, welche Faktoren den Grundstein für diese Extremereignisse legen. Forschende zweier Helmholtz-Zentren haben nun herausgefunden, dass in Mitteleuropa die Temperatur- und Niederschlagsmuster im Monat April maßgeblich darüber entscheiden, ob die Böden im anschließenden Sommer überdurchschnittlich trocken sind oder nicht. Ist der April zu warm und niederschlagsarm, verdunstet ein so großer Teil der im…
Mehr erfahren
Bei der IODP-Expedition 370 wurde das wissenschaftliche Tiefsee-Bohrschiff Chikyu eingesetzt.
04. Dezember 2020
Online-Meldung

Wie heiß ist zu heiß für das Leben tief unter dem Ozeanboden?

Ab wann wird es zu heiß unter dem Meeresgrund, so dass mikrobielles Leben nicht mehr möglich ist? Diese Frage steht im Fokus einer engen wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Japan Agency for Marine‐Earth Science and Technology (JAMSTEC) und dem MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen. Eine Expedition im Rahmen des Bohrprogramms IODP (International Ocean Discovery Program) im Jahr 2016, an der auch eine AWI-Wissenschaftlerin teilgenommen hat, hat neue Erkenntnisse zu den Temperaturgrenzen des Lebens unter dem…
Mehr erfahren