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Arktischer Ozean: Bedeckt von Schelfeisen und voller Süßwasser
Der Arktische Ozean war in den zurückliegenden 150.000 Jahren mindestens zweimal flächendeckend von mehr als 900 Meter dickem Schelfeis bedeckt und enthielt in dieser Zeit ausschließlich Süßwasser. Diese überraschende Aussage ist das Ergebnis langjähriger geowissenschaftlicher Untersuchungen, über die Forschende des Alfred-Wegener-Instituts und des MARUM in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature berichten. Die Wissenschaftler konnten anhand von Ablagerungen am Meeresboden belegen, dass die nördlichen Meere – der Arktische Ozean und das Europäische…
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1. Digitaler Sylter KlimaSchulKongress
Homeschooling mal anders: Mehr als 275 Schülerinnen und Schüler haben am ersten digitalen Sylter KlimaSchulKongress teilgenommen. Kurz vor den Zeugnissen präsentierte Sylt für alle ab der Jahrgangsstufe 9 einen besonderen Schultag im Pandemiealltag. Beim KlimaSchulKongress diskutierten Experten aus den Fachbereichen Wissenschaft, Politik und Wirtschaften mit den Schülerinnen und Schülern zum Thema Klima. Auch Prof. Dr. Karen Helen Wiltshire, stellvertretende AWI-Direktorin, stand in einem Live-Interview zum Thema "Klimawandel auf Sylt" Frage und Antwort.

Klimaforschung im Südpolarmeer
Das Alfred-Wegener-Institut nimmt die Herausforderung an, unter Pandemie-Bedingungen eine Forschungsexpedition im antarktischen Weddellmeer durchzuführen. So können die Teilnehmenden der Polarstern-Expedition auch in diesem Jahr die Langzeitdatenmessungen im Südpolarmeer fortsetzen, die die Grundlage für unser Verständnis der polaren Prozesse und die dringend benötigten Klimavorhersagen bilden.
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Doppelschlag gegen Korallen
Eine neue Studie im renommierten Fachjournal Science Advances zeigt, dass Stress durch steigende Wassertemperaturen die Anpassungsfähigkeit von Korallen an die Ozeanversauerung verringert.
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Neues Infomaterial zum Vorschlag für ein Meeresschutzgebiet im antarktischen Weddellmeer
Die Internationale Kommission zur Erhaltung der lebenden Meeresschätze in der Antarktis (CCAMLR) strebt ein Netzwerk von Meeresschutzgebieten (MPAs) im Südpolarmeer an. Im Zuge der Überarbeitung des Antrags zum Weddellmeer Meeresschutzgebiet haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts auch das Factsheet und das Kurzvideo zu diesem Vorschlag angepasst. Beide Produkte zeigen auf warum das Weddellmeer geschützt werden muss.
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Gemeinsam Müll am Meeresboden aufspüren, um unsere blinden Flecken zu beseitigen
Der Meeresboden bedeckt 70% der Erdoberfläche. Es wird vermutet, dass dort viel des sich global verteilten Plastikmülls finden lässt. Müll am Meeresboden in mehreren Kilometer Wassertiefe aufzuspüren und zu quantifizieren erfordert jedoch den Einsatz von zum Teil sehr aufwendigen Technologien, denn direktes Beobachten wie an Stränden oder der Wasseroberfläche ist dort keine Option. Der standardisierte Einsatz von Unterwassertechnologien ist eine von mehreren Empfehlungen, die 25 internationale Fachleute unter Leitung der Universität Barcelona jetzt in…
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Sicher übers Eis
Mit einem LKW oder Schneemobil über das Meereis zu fahren, ist eine gefährliche Sache. Zumal der Klimawandel die Eisverhältnisse immer unberechenbar macht. Doch in der Arktis ist das oft die einzige Möglichkeit, um überhaupt ans Ziel zu kommen. Mit einem neuen Navigationssystem namens „TransIce Nav“ wollen Alexandra Zuhr und Tabea Rettelbach solche Reisen künftig sicherer machen. Beim renommierten europäischen „Copernicus Masters“-Wettbewerb haben die beiden Potsdamer Wissenschaftlerinnen vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und…
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Erfolgreicher Programmauftakt
Mit einem digitalen Kick-off-Meeting wurde das neue Helmholtz-Forschungsprogramm "Changing Earth - Sustaining our Future" gestartet. AWI-Direktorin Antje Boetius hat Vize-Präsidentin des Forschungsbereichs Erde und Umwelt 2019/2020 das Meeting eröffnet. Das neue Forschungsprogramm koordiniert die wissenschaftliche Arbeit von sieben Helmholtz-Forschungszentren aus dem Bereich "Erde und Umwelt". Die digitale Auftaktveranstaltung ist online abrufbar.

Experimente für zuhause
Schule geschlossen? Die Helmholtz-Gemeinschaft sorgt für Abwechslung im häuslichen Lernalltag. Gemeimsan mit Forschungszentren wurde eine Experimentierbroschüre für zuhause entwickelt. So können Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte spannende Experimente mit Aha-Effekt im Wohnzimmer durchführen. Auch das AWI-Schülerlabor auf Helgoland hat das Projekt unterstützt. Die Experimentierbroschüre ist online verfügbar. Weitere Infos zum Projekt: helmholtz.de/experiment

Wanderlustige Eisberge
Während Eiszeiten sind Eisberge aus der Antarktis viel weiter nach Norden gewandert als heute. Wie das möglich war und welche Konsequenzen das für die Ozeane hatte, hat jetzt ein internationales Team unter Leitung der Universität Cardiff und Beteiligung des AWI herausgefunden. Demnach wirkte sich der Ferntransport gefrorenen Süßwassers bis auf die nördliche Halbkugel und in die Tiefen des Atlantiks aus. Welche Konsequenzen dies für die Entwicklung des damaligen Klimas hatte, ist Gegenstand aktueller Forschungsprojekte.
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