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Eisverlust in Nordostgrönland deutlich unterschätzt
Grönlands Gletscher verlieren immer schneller Eis und lassen so den Meeresspiegel stark ansteigen. Wieviel Eis bis zum Ende des Jahrhunderts tatsächlich verloren gehen könnte, wird von Klimamodellen bisher jedoch deutlich unterschätzt. Das legt eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature nahe, an der auch das Alfred-Wegener-Institut beteiligt war. Die Folge: Der Beitrag von Grönlands Gletschern zum zukünftigen Anstieg des Meeresspiegels ist deutlich höher, als bisher angenommen.
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Antje Boetius erhält Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis
Für ihre langjährige Arbeit als Meeresforscherin und Mikrobiologin erhält AWI-Direktorin Antje Boetius den Carl-Friedrich-von-Weizsäcker-Preis 2022. Sie leiste mit ihren Forschungen Pionierarbeit auf dem Gebiet der Tiefsee- und Polarforschung, so Gerald Haug, Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina. Die Preisverleihung findet am Montag, 12. Dezember, in Halle (Saale) im Rahmen der traditionellen Weihnachtsvorlesung der Leopoldina statt. Zur Pressemeldung

Internationales Erzählfestival Feuerspuren
Kinga Jarzynka hat gestern am internationalen Erzählfestival "Feuerspuren" in Bremen mit der Geschichte „Wo ist der Schnee hin?“ aus dem Projekt „Und was kommt dann? Kinder erzählen Klimageschichten“ teilgenommen. Die Geschichte wurde gemeinsam mit Wissenschaftler:innen des AWI im Rahmen des Wissenschaftsjahrs 2022 – Nachgefragt entwickelt und mit Kindern aus Bremen und Bremerhaven weitergeschrieben. Im Anschluss konnten Kinder bei Klima-Experimenten mitmachen, die von Miriam Niewöhner begleitet wurden.

Antje Boetius zu Gast beim Mahl des Handwerks
AWI-Direktorin Antje Boetius war gestern zu Gast beim traditionellen Mahl des Handwerks in Ehrenburg. Dort sprach sie vor Gästen aus Politik, Wirtschaft und Handwerk zum Thema “Mensch und Ozean: Was wir voneinander haben“. Veranstaltet wurde der Abend von der Kreishandwerkerschaft Niedersachsen-Mitte und den Volksbanken im Landkreis Diepholz GbR.

Antje Boetius als Direktorin des AWI wiederberufen
Die Polarforscherin und Tiefseebiologin Antje Boetius steht für weitere fünf Jahre an der Spitze des Alfred-Wegener-Instituts, das sie seit November 2017 leitet. In ihrer ersten Amtszeit hat sie maßgeblich zu einer starken internationalen Vernetzung und Sichtbarkeit der deutschen Polar- und Meeresforschung beigetragen, die größte Expedition in der Institutsgeschichte betreut und das Neubauprojekt Polarstern II auf den Weg gebracht. Auch in Zeiten multipler Krisen bleiben ihre Pläne für die kommenden Jahre ambitioniert: Unter anderem will sie in…
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Hans-Otto Pörtner erhält Ehrendoktorwürde
Die kanadischen Acadia-Universität in Nova Scotia hat Dr. Hans-Otto Pörtner am 7. Oktober 2022 mit der Ehrendoktorwürde für seine Führungsrolle bei der Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels ausgezeichnet. In seiner Promotionsrede nennt er diesen und den Verlust der biologischen Vielfalt als die größten Herausforderungen unserer Zeit. Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser herausragenden Auszeichnung! Mehr erfahren

Wie der Ozean das Klima an Land beeinflusst
Das Klima an Land scheint viel variabler zu sein als Klimamodelle derzeit simulieren. Grund dafür ist der ozeanische Einfluss, der die Schwankungen der Landtemperatur auf langen Zeitskalen prägt, wie eine neue Studie nahelegt, die Forschende des Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht haben. Aus Tausenden von Pollenfunden haben sie erstmals eine Karte erstellt, welche die Stärke regionaler Temperaturschwankungen in den letzten 8000 Jahren zeigt. Sie zeigt: Neben der anthropogenen Erwärmung sind…
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Klimaneutral unterwegs für die Küstenforschung
Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat heute das neue Forschungsschiff Uthörn des Alfred-Wegener-Instituts bei der Firma Fassmer im niedersächsischen Berne getauft. Als erstes deutsches Seeschiff erhält der 35 Meter lange und etwa 15 Millionen Euro teure Neubau einen umweltschonenden und besonders emissionsarmen Methanol-Antrieb und setzt damit in der deutschen Seeschifffahrt neue Maßstäbe für Nachhaltigkeit. Das Schiff soll nach gut zweijähriger Bauzeit im Dezember an die Wissenschaft übergeben werden. Rund 200 Gäste aus Politik,…
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Mehr Methan aus Sibirien im Sommer
Was passiert in den Permafrostgebieten der Arktis, wenn sich die Atmosphäre aufheizt? Diese Frage beschäftigt die Klimaforschung, da große Mengen Kohlenstoff im gefrorenen Boden enthalten sind, die von Mikroben in die Treibhausgase Methan und CO2 umgewandelt werden können. Werden die Gase freigesetzt, könnte das die globale Erwärmung beschleunigen. AWI-Wissenschaftlerin Julia Boike hat nun gemeinsam mit Kolleg:innen des GFZ und der Universität Hamburg Ergebnisse einer Beobachtungsreihe in Sibirien veröffentlicht. Zur Originalpressemitteilung.

Optionen für eine nachhaltige Zukunft der Küstenmeere
Herausforderungen und Chancen für die Wissenschaft in der Gesellschaft: Unter diesem Motto findet die "Sustainability Series" der Royal Irish Academy in Irland statt. AWI-Vize-Direktorin und Leiterin der AWI-Standorte Sylt und Helgoland, Karen Wiltshire, wird auf der Veranstaltung am 27. Oktober ab 18:30 Uhr eine Keynote zum Thema "Coastal seas in the fast lane of climate change: resilience and adaption for a sustainable future" halten.