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In die Vergangenheit der Antarktis bohren, um in die Zukunft zu schauen
Kann die Einhaltung der CO2-Emissionsziele und die damit verbundene Begrenzung der globalen Erwärmung verhindern, dass das Eis der Antarktis katastrophal schmilzt? Ein internationales Forschungsteam bereitet sich darauf vor, ins Sediment des Meeresbodens tief unter dem antarktischen Ross-Schelfeis zu bohren, um dies herauszufinden.
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Schnell mal das Klima retten - aber wie?
Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum veranstaltet die Universität Bremen eine Online-Talkreihe in der diskutiert wird, wie die Universität die großen Themen unserer Zeit mitgestalten kann. Unter dem Titel "Schnell mal das Klima retten - aber wie?" findet dazu am 14. Dezember von 18:00-19:30 Uhr die nächste Talkrunde statt, bei der auch AWI-Direktorin Antje Boetius zu Gast ist. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.
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Rückzug des Antarktischen Krills reduziert Kohlenstofftransport in die Tiefe des Südozeans
Der vom Klimawandel getriebene Artenwandel in den Gewässern der Antarktischen Halbinsel könnte langfristig die Menge an Kohlendioxid reduzieren, die das Meer in dieser Region durch Algen aufnimmt und in der Tiefe einlagert. Dadurch könnte der Kohlenstofftransport in die Tiefsee langfristig abnehmen. Das ist das Ergebnis einer Vergleichsstudie, die ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des Alfred-Wegener-Institutes mit Antarktischem Krill und seinen wärmeresistenteren Konkurrenten, den Salpen, durchgeführt hat. Im Fachmagazin Nature…
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Aus dem Polarflugzeug die Gletscher vermessen
In der südamerikanischen Region Patagonien gibt es zwei große Eisfelder: das Campo de Hielo Norte im Norden und das Campo de Hielo Sur im Süden. Ihren aktuellen Zustand und ihre Veränderung im Laufe der Zeit zu erfassen, ist Ziel einer Messkampagne der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Universität Dresden. Hierfür waren sie in der ersten Novemberhälfte mit dem Forschungsflugzeug Polar 5 des Alfred-Wegener-Instituts im südlichen Patagonien unterwegs.
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Tauende Permafrostböden setzen große Mengen Lachgas frei
Lachgas ist nach Kohlendioxid und Methan das drittwichtigste Treibhausgas. Pro Masseneinheit wirkt es sich fast 300-mal stärkerer auf die Erderwärmung aus als Kohlendioxid. In Böden wird Lachgas durch mikrobielle Aktivität gebildet. Besonders landwirtschaftlich genutzte Flächen sind große Emissionsquellen. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Alfred-Wegener-Instituts hat nun herausgefunden, dass auch tauende Yedoma-Permafrostböden Lachgas in die Atmosphäre abgeben, mehr als bisher gedacht. Seine Beobachtung beschreibt das Team in der…
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Das Leben unter dem Polareis
Unter diesem Titel hält AWI-Direktorin Antje Boetius am 8. Dezember um 20:30 Uhr einen Vortrag im neuen Online-Format "Garden Talk". Sie berichtet darin über die Lebewesen unter dem Polareis und damit auch über eine der bislang noch am wenigsten erforschten Regionen der Erde. Im Anschluss steht sie allen Teilnehmenden für Fragen zu Verfügung. Der Vortrag wird auf Englisch gehalten.
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Die Vermessung des Ozeans
Die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV) präsentiert in ihrer Gauß-Vorlesung zweimal im Jahr aktuelle Entwicklungen aus dem Fachbereich. Am 6. Dezember um 16:00 Uhr hält dazu AWI-Direktorin Antje Boetius vor der Hauptvorlesung von Prof. Dr. Valentin Blomer (Universität Bonn) einen Vortrag unter dem Titel "Die Vermessung des Ozeans - was wir wissen und nicht wissen". Die Veranstaltung wird live aus dem Haus der Wissenschaft in Bremen übertragen.
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Ulva: Der "Weizen des Meeres" von morgen
In den letzten zehn Jahren ist das Interesse, die marinen Küstengebiete als alternative, nachhaltige Quelle für die Nahrungsmittelproduktion zu nutzen, deutlich gewachsen. Ein Expertenteam aus 28 Ländern, darunter auch Wissenschaftler:innen des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) hat das "SeaWheat"-Projekt im Rahmen des EU-Programmes „COST“ ins Leben gerufen, um die traditionelle aquatische Ernährung aus den Küstenmeeren zu modernisieren und diese nachhaltiger und gesünder zu gestalten.
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Alge des Jahres 2022: Stylodinium
Die in heimischen Mooren lebende Alge Stylodinium ist die Alge des Jahres 2022. Sie heftet sich an andere Algen, obwohl sie eigentlich selbst schwimmen kann, und gibt daher Rätsel auf. Doch der einzellige Panzergeißler droht gemeinsam mit seinem Lebensraum zu verschwinden, noch bevor seine Lebensweise erforscht ist. Stylodinium dient außerdem der Erkennung ökologisch intakter Moor-Gewässer und kann der Biodiversitäts- und Klimaforschung dienen, wenn ihre Arten zweifelsfrei bestimmbar werden. Daran arbeiten Teams um Prof. Dr. Marc Gottschling von der…
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Dürregefahr auf der Nordhalbkugel steigt mit zunehmender Erwärmung
Der menschengemachte Klimawandel und die daraus resultierenden Veränderungen des globalen Wasserkreislaufes werden in den kommenden Jahrzehnten zu einem deutlichen Anstieg der Dürrehäufigkeit auf der Nordhalbkugel führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Expertenteam unter der Leitung von Klimaforschenden des Alfred-Wegener-Institutes in einer neuen Studie, die heute im Fachjournal npj Climate and Atmospheric Science erschienen ist. Die Fachleute haben Klimasimulationen der neuesten Modellgeneration für drei verschiedene Emissions- und…
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