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Leopoldina empfiehlt Etablierung der Erdsystemwissenschaft
Um die Erde als Ganzes zu begreifen und effektiv zur Lösung der globalen Herausforderungen beizutragen, sollten die Geowissenschaften in Deutschland modernisiert werden und von der Leitidee der Erdsystemwissenschaft geprägt sein. Das empfiehlt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina im Zukunftsreport Wissenschaft "Erdsystemwissenschaft – Forschung für eine Erde im Wandel". Der Report, an dem AWI-Direktorin Antje Boetius mitgewirkt hat, gewährt einen Überblick über das Forschungsfeld und schlägt Maßnahmen zur Etablierung des Konzepts vor.

Albert II. Fürst von Monaco in Ny-Ålesund
Ende Juni besuchte Albert II. Fürst von Monaco die französisch-deutsche Forschungsstation AWIPEV in Ny-Ålesund auf Spitzbergen, die gemeinsam vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) und dem französischen Polarinstitut Paul Emile Victor (IPEV) geführt wird. Der Höhepunkt des Besuchs war der Start des Wetterballons, den der Fürst selbst durchführte. (Foto: Oceanographic Institute - Olivier Borde)

Datenschatz aus der Tiefsee zugänglich machen
Bislang sind tausende von Foto- und Videoaufnahmen aus der Tiefsee von Meeresforschungsinstituten im Internet kaum zugänglich, weil sie nicht einheitlich katalogisiert und beschrieben werden. Ein Team der Helmholtz-Zentren hat unter Mitwirkung des AWI, GEOMAR und Hereon einen einheitlichen Datenstandard für Unterwasseraufnahmen entwickelt, der eine globale Nutzung solcher Bilddaten ermöglichen soll. Das neue Metadaten-Format stellt die Gruppe in dem Fachmagazin "Nature Scientific Data" vor. Zur Pressemeldung vom GEOMAR

Austausch am AWI: Speed-Networking
Das zweite Speed-Networking für Wissenschaftler:innen fand am 6. Juli am AWI statt. Die Veranstaltung wurde von dem "Freundeskreis zur Förderung der Wissenschaft" organisiert, mit dem Ziel, die Wissenschaft in Bremerhaven zu vernetzen und zu unterstützen. Auch AWI-Wissenschaftler:innen nahmen an dem Speed-Networking teil. Es waren zudem Forschende der Hochschule Bremerhaven, des Thünen Instituts, des TTZ Bremerhaven, des Fraunhofer-Instituts Bremerhaven für Windenergiesysteme, sowie des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) vor Ort. Mehr Infos

137 Tonnen weniger CO2 in nur neun Wochen
Teilnehmer:innen eines Bildungskurses an Volkshochschulen und der öffentlichen Challenge „klimafit“ haben in diesem Jahr 137 Tonnen klimaschädliche CO2-Emissionen eingespart. Dafür haben sie fast 2000 Klimaschutzmaßnahmen im Bereich Ernährung, Energie und Mobilität umgesetzt. Die Challenge gehört zum Fortbildungskurs, der von der WWF gemeinsam mit dem Helmholtz-Verbund "Regionale Klimaänderungen und Mensch" (REKLIM) entwickelt wurde. In diesem Jahr haben bundesweit 98 Volkshochschulen die „klimafit“-Kurse angeboten. Zur Originalpressemitteilung

Starke Belastung der Biodiversität durch Mikroplastik
Im Rahmen einer Untersuchung des westpazifischen Kurilen-Kamtschatka-Grabens haben Senckenberg-Forscher:innen mit der Unterstützung von AWI-Wissenschaftler:innen sowie Forschenden der Goethe-Universität Frankfurt eine hohe Mikroplastik-Verschmutzung nachgewiesen, die größer ist als zuvor angenommen. Bei der Auswertung der Sedimentproben stellte das Forschungsteam fest, dass in jeder der 13 entnommenen Proben aus bis zu 9450 Metern Tiefe zwischen 215 und 1596 kleinste Mikroplastik-Teilchen pro Kilogramm enthalten waren. Zur Originalpressemitteilung

Nachhaltige Kooperation: AWI-Polarflugzeug im Harz
Der Harz ist eine besonders stark vom Klimawandel betroffene Region in Deutschland: In bisher unvorstellbarem Maße schädigen Sturm, Trockenheit und nachfolgender Borkenkäferbefall den Wald. Meereisforschende vom Alfred-Wegener-Institut unterstützen die Quantifizierung der Schäden und den Erfolg von Aufforstungsmaßnahmen jetzt aus der Luft. Für notwendige Gerätetests für eine bevorstehende Arktiskampagne fliegen sie über den Harz und erproben dort ihre hochauflösenden Kamerasysteme.
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Mensch und Natur im Einklang
"Welche Ziele haben wir für den Schutz von Lebensvielfalt und wie können wir sie erreichen?" - Dieser Frage widmet sich AWI-Direktorin Antje Boetius am 12. Juli ab 18:15 Uhr bei der Abschlussveranstaltung der Johannes-Gutenberg-Stiftungsprofessur in Mainz. Die Veranstaltung wird online gestreamt. Die Vorlesung ist der neunte Termin im Rahmen der Vorlesungsreihe der Johannes Gutenberg-Stiftungsprofessur 2022, bei der die Tiefseeforscherin mit verschiedenen Gästen die Beziehung von Mensch und Natur ergründet hat.

Außenministerin Baerbock besucht Atmosphären-Observatorium
Etwa 1400 Kilometer östlich der Philippinen liegt die Inselgruppe Palau im Westpazifik. Hier ist die Luft besonders rein und schadstoffarm – perfekte Bedingungen, um die Verbreitung von Partikeln in der Atmosphäre und ihren Einfluss auf das Klima weltweit zu untersuchen. Seit 2015 betreibt das Alfred-Wegener-Institut hier das Palau Atmosphären-Observatorium, gemeinsam mit der Universität Bremen, dem Palau Community College und der Coral Reef Research Foundation. Nun hat eine Delegation um Außenministerin Annalena Baerbock das Observatorium besucht und…
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150 Wale beim gemeinsamen Fressen beobachtet
Finnwale sind nach den Blauwalen die größten Wale der Welt – und der Mensch hat beide Arten nahezu ausgerottet. Nach dem Verbot des kommerziellen Walfangs im Jahr 1976 erholen sich die Bestände der langlebigen und langsam wachsenden Tiere: Forschende und Filmschaffende publizieren jetzt gemeinsam in der Fachzeitschrift Scientific Reports Videos und Fotos, die große Gruppen von bis zu 150 Südlichen Finnwalen in ihren historischen Futtergebieten zeigen – so viele wie nie zuvor mit modernen Methoden dokumentiert. Die Tiere haben eine wichtige Rolle für das…
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