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Große, windgetriebene Meeresströmungen verschieben sich polwärts
Die großen, windgetriebenen Strömungssysteme der Ozeane haben sich in den zurückliegenden 40 Jahren mit hohem Tempo Richtung Pol verschoben. Zu diesem Ergebnis kommen Forschende des Alfred-Wegener-Institutes, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresfoschung (AWI), nachdem sie globale Langzeit-Satellitendaten zur Meeresoberflächentemperatur und zur Höhe des Meeresspiegels ausgewertet haben. Aus beiden Datensätzen lassen sich Rückschlüsse auf den Verlauf der großräumigen Oberflächenströmungen ziehen. Demnach verschieben sich sowohl auf der Nordhalbkugel als…
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Höhere Treibhausgasemissionen durch schnelles Auftauen des Permafrostes
Die Permafrostregionen der Arktis werden häufig als natürliche Tiefkühltruhe bezeichnet, in der eine riesige Menge Kohlenstoff lagert, hauptsächlich in Form von über Jahrtausende angesammelte Tier- und Pflanzenresten. Diese werden jedoch von Mikroorganismen zersetzt, sobald der bisher dauergefrorene Boden auftaut. Dabei entstehen klimaschädliche Treibhausgase wie Methan und Kohlendioxid. Ein internationales Forscherteam hat jetzt herausgefunden, dass das Tempo des Auftauens einen entscheidenden Einfluss auf die Art und Menge der freigesetzten…
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Antje Boetius beim Schaffermahl
AWI-Direktorin Antje Boetius hat an der 476. Bremer Schaffermahlzeit teilgenommen. In diesem Jahr waren zu dieser traditionellen Veranstaltung erstmals auch 15 Frauen geladen. Auf der Schaffermahlzeit werden Spenden gesammelt, die zur Unterstützung von in Not geratenen Seeleuten und ihren Hinterbliebenen sowie seit einigen Jahren auch der Förderung von Studenten der Nautik zugutekommen.

Vergabeverfahren zum Nachfolgebau des Eisbrechers Polarstern wurde abgebrochen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die europaweite Ausschreibung zur Neubeschaffung eines Polarforschungsschiffes, der Polarstern II, aus rechtlichen Gründen aufgehoben. In Zeiten der ungelösten Klimafragen kann der Forschungsauftrag des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) langfristig nur mit einem modernen Eisbrecher erfüllt werden. Dieses Verständnis wird auch vom BMBF geteilt. Daher werden wir gemeinsam mit dem BMBF intensiv an einer Lösung arbeiten, die auch zum Ziel hat, ein…
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AWI unterzeichnet Absichtserklärungen mit drei russischen Forschungseinrichtungen
Im Rahmen der Helmholtz-Wintergespräche geht das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur weiteren Verfestigung der deutsch-russischen Zusammenarbeit in der Forschung.
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Diskussion um Klima und Weltreligionen
Welche Rolle können Einzelne oder die Gesellschaft in der Klimakatastrophe einnehmen? Und wie können sich Religionen daran beteiligen? Diese und weitere Fragen hat AWI-Direktorin Antje Boetius in einer Gesprächsrunde bei der Langen Nacht der Weltreligionen diskutiert.

Antje Boetius gibt Einblicke in die Tiefsee
Um die Suche nach fremden Lebensformen im Meer und im All ging es beim Zeiss-Jahresauftakt: AWI-Direktorin Antje Boetius nahm dort an einer Gesprächsrunde mit Zeiss-Chef Michael Kaschke und dem Astronomen Andreas Kaufer teil.

Antje Boetius spricht in Lausanne
AWI-Direktorin hat in Lausanne einen Vortrag zum Thema „Arctic change - tipping points in the Arctic ocean ecosystem“ an Université de Lausanne gehalten.

Meeressenken schützen Permafrostmaterial vor dem Abbau
Die Arktis erwärmt sich stärker als jede andere Region der Erde. Als Folge kommt es zu starker Erosion der Küsten, an denen Pflanzenreste vor tausenden von Jahren in Permafrost eingefroren wurden. Einmal im Ozean werden diese uralten Pflanzenreste von Mikroben zersetzt, wodurch große Mengen an Treibhausgasen freigesetzt werden. Wie aktuelle Analysen von AWI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zeigen, bleibt ein Teil der freigesetzten Biomasse aber am Meeresboden in tiefen Senken vor der arktischen Küste gespeichert – und damit vor dem mikrobiellen…
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Wie das Meer am Gletscher nagt
Der Eispanzer Grönlands schmilzt heute stärker als noch vor wenigen Jahren. Denn das Tauen findet nicht nur an der Oberfläche statt – sondern auch unter Wasser. AWI-Forscherinnen und -Forscher haben nun eine Erklärung für ein verstärktes Schmelzen an der Unterseite der Gletscher gefunden. Ihre Ergebnisse wurden jetzt im Fachjournal Nature Geoscience veröffentlicht.
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