Meldungen

Ansprechpartner Kommunikation + Medien
Datenbank mit AWI-Expertinnen und Experten

Pressemeldungen als RSS abonnieren

Steinkorallen können mithilfe von winzigen Flimmerhärchen die Strömungsverhältnisse in ihrer Umgebung beeinflussen und sich so vor schädlichen Sauerstoffkonzentrationen schützen.
23. August 2022
Pressemitteilung

Rettende Wimpernschläge

Sterbende Riffe und einstmals bunte Korallenstöcke, die jede Farbe verloren haben: Der Klimawandel setzt den Architekten der Unterwasser-Städte massiv zu. Die sogenannte Korallenbleiche greift durch das wärmer werdende Wasser immer weiter um sich. Doch nicht alle Korallen reagieren darauf gleich empfindlich. Ein internationales Team um das Alfred-Wegener-Institut und das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie hat nun eine mögliche Erklärung dafür: Mithilfe von winzigen Flimmerhärchen können Korallen die Strömungsverhältnisse in ihrer Umgebung…
Mehr erfahren
Gruppenfoto: Links: Kirsten Kappert-Gonther; rechts: Antje Boetius
22. August 2022
Online-Meldung

Austausch am AWI

Führungen durch das Institut und verschiedene Labore: AWI-Direktorin Prof. Dr. Antje Boetius hat Gäste aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Partei Bündnis 90/Die Grünen empfangen.
Mehr erfahren
Die Senatorin Maike Schaefer im Gespräch mit Sven Hoffmann (FBG)
19. August 2022
Kurze Meldung

Sanierung des Nordseegebäudes

Die Senatorin für Umwelt, Mobilität und Bau Maike Schaefer besuchte heute das Nordseegebäude im Bremerhavener Fischereihafen, um sich über die energetische Sanierung des Baus zu informieren. Ziel der Sanierung ist es, weg von der fossilen Energieversorgung zu kommen. Eine Wärmepumpe am Haus und eine auf dem Dach installierte Photovoltaikanlage versorgen die Nutzer:innen vom AWI mit Energie. „Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz, wenn man die alten Gebäude erhält“, sagt Schaefer. Der Besuch wurde von der Firma energiekonsens und der FBG organsiert.
Gruppenfoto
19. August 2022
Kurze Meldung

Wanderausstellung "Meer.Natur.Schutz"

Gemeinsam mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke, Alfred Herberg vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) und AWI-Wissenschaftler Hans-Otto Pörtner hat AWI-Direktorin Antje Boetius die Wanderausstellung "Meer.Natur.Schutz" in Berlin eröffnet. Die Ausstellung im Innenhof des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) zeigt Arten und Lebensräume in Nord- und Ostsee und auch ausgestorbene Arten wie die Europäische Auster, die wiederangesiedelt werden können. Weitere Informationen.
Wattschlickkrebse im Sediment
18. August 2022
Pressemitteilung

Lärm beeinflusst das Leben am Meeresboden

Ozeane haben ihre ganz eigene Klangkulisse: Viele marine Lebewesen nutzen beispielsweise Schallwellen zur Echoortung, Navigation oder zur Kommunikation mit Artgenossen. In den letzten Jahrzehnten durchdringen jedoch immer mehr Geräusche verursacht durch menschliche Aktivitäten die Meere. Eine Studie des Alfred-Wegener-Instituts liefert nun den Nachweis, dass diese Geräusche manche wirbellose Tiere, die im und am Meeresboden leben, beeinflussen, so dass wichtige Funktionen für das Ökosystem Meer betroffen sein können.
Mehr erfahren
Aufziehender Sturm über dem Meer
17. August 2022
Online-Meldung

El Niño besser verstehen

Die El Niño Southern Oscillation (ENSO) beschreibt ein Muster von Klimaschwankungen im tropischen Pazifik, in dem sich über die Zeit große Änderungen in der Temperaturverteilung und in den Strömungsmustern des Ozeans ergeben. Menschen, Tiere und sogar ganze Ökosysteme spüren den Einfluss der ENSO – insbesondere durch das Auftreten der Extremereignisse El Niño und La Niña. Bisher gibt es allerdings noch keine eindeutige Antwort darauf, wie die globale Erwärmung ENSO beeinflusst, und ob El Niño und La Niña in Zukunft häufiger und stärker, oder seltener und…
Mehr erfahren
Arbeiten auf einer Eisscholle
16. August 2022
Pressemitteilung

Polarstern zurück in Bremerhaven

In den vergangen sieben Wochen war das Forschungsschiff Polarstern in der Arktis unterwegs. Hier ist die sommerliche Ausdehnung des Meereises in den letzten 40 Jahren um 40 Prozent zurückgegangen – und stellt damit eine der sichtbarsten Folgen des Klimawandels dar. Um solche Veränderungen zu verstehen, haben die Forschungsteams an Bord der Polarstern die Atlantikwasserzirkulation in der Framstraße sowie die Meereisrandzone nördlich von Spitzbergen und die Ozean- Gletscherwechselwirkung bei Grönland untersucht. Forschungsschwerpunkte waren zum einen wie…
Mehr erfahren
Das Bild zeigt Wissenschaftlerin Imke Lang im Labor.
04. August 2022
Kurze Meldung

Wissenschaftsstandort Bremerhaven

„Neue Horizonte – Wissenschaft in Bremerhaven“ - unter diesem Titel haben der Magistrat der Stadt Bremerhaven und die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung, eine neue Broschüre veröffentlicht. Auf 88 Seiten wird veranschaulicht, wie vielseitig der Wissenschaftsstandort Bremerhaven ist und welche Arbeit Wissenschaftler:innen an den zehn ansässigen Forschungsinstituten leisten. Auch das AWI wird in der Broschüre vorgestellt.
Arktisches Meereis bei Sonnenaufgang. Blick auf einen Schmelzwasserteich und eine Presseiskante im vorderen Bereich.
03. August 2022
Kurze Meldung

"Schlauer in 5 Minuten"

AWI-Direktorin Antje Boetius ist als Mitglied des Science Panels am Wissenschaftsjahr "Nachgefragt!" beteiligt und beantwortet im Video „Schlauer in 5 Minuten“ neugierige Fragen von Bürgerinnen und Bürgern rund um das Thema Polar- und Meeresforschung. Zum Video
Grafik zu Kli­ma­si­mu­la­tio­nen
02. August 2022
Kurze Meldung

Ist das Temperaturrätsel dieser Warmzeit gelöst?

Hat sich das Klima in den vergangenen 10.000 Jahren kontinuierlich erwärmt hat oder gab es eine Warmzeit? Geologische Aufzeichnungen und Klimasimulationen geben unterschiedliche Hinweise. Im Januar 2021 stellten Wissenschaftler:innen aus den USA eine neue Methode vor, die das Rätsel vermeintlich löste. Thomas Laepple, Forscher am MARUM und AWI, hinterfragt zusammen mit internationalen Kollegen in der Zeitschrift Nature die Methode, da sie die Komplexität des Klimasystems stark vereinfacht. Bleibt das Temperaturrätsel dieser Warmzeit ungelöst? Zur Meldung