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Eisberg vor antarktischer Halbinsel
11. Juli 2018
Pressemitteilung

Schmelze folgt auf Schmelze

Eine Gletscherschmelze auf der einen Seite der Erde kann auf der anderen Seite des Globus ebenfalls Gletscher in Bewegung bringen. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von AWI-Forschern, die eiszeitliche Ablagerungen von Meeresalgen untersucht und gestützt auf diese Daten Klimaberechnungen durchgeführt haben. Dabei aufgedeckte Prozesse sind beunruhigend: Bei weiterer Erwärmung der Ozeane können sie auch zum Abbau heutiger polarer Eismassen und zu einem raschen Anstieg des Meeresspiegels führen.
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Eine Verankerung liegt einsatzbereit an Bord des Forschungsschiffes Polarstern. 

A ready-to-go mooring is laying onboard the German reseach vessel Polarstern. 

Fotos von der Polarstern-Expedition ARK-XXVII-1 im Sommer 2012 (14. Juni - 15. Juli 2012, Bremerhaven-Longyearbyen); 
Forschungsschwerpunkte: 

Ozeanografie: Projekt ACOBAR - Messung von Salzgehalt, Sauerstoff und Wassertemperatur an 80 Stationen entlang eines Schnittes bei 78°50' N;

Biologie: Netzfänge und Sedimentprobennahme an den Stationen; Amphipoden-Untersuchungen (PECABO); Beobachtungen von Seevögeln und Meeressäugern; 

engl: 

Photo taken by Sebastian Menze during the Polarstern expedition ARK-XXVII-1 in summer 2012 into the Fram Strait, duration: 14th June - 15th July 2012
06. Juli 2018
Pressemitteilung

Forschungsschiff Polarstern startet Richtung Framstraße

Am Dienstag, den 10. Juli 2018 wird das Forschungsschiff Polarstern seinen Heimathafen Bremerhaven in Richtung Arktis verlassen. Im Mittelpunkt stehen ozeanographische Langzeitmessungen sowie biologische Forschung in der Wassersäule und am Meeresboden in der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen.
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AWI-Meereisphysiker bohren ein Loch in das arktische Meereis, um anschließend dessen genaue Dicke zu messen.
03. Juli 2018
Online-Meldung

Deutschland und Großbritannien engagieren sich erstmalig gemeinsam für die Arktisforschung

Kaum eine Region hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so stark erwärmt wie die Arktis. Ziel der Projekte ist es, den Einfluss dieser Erwärmung auf das globale Klima und auf die Lebensgemeinschaften in den Polarregionen zu untersuchen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das britische Natural Environment Research Council (NERC) investieren mehr als 9 Millionen Euro und tragen damit entscheidend dazu bei, eine der unwirtlichsten Regionen unseres Planeten besser zu verstehen.
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Communicator-Preis der DFG , 02.07.2018 ,
 Copyright by : Rainer UNKEL
02. Juli 2018
Online-Meldung

Feierliche Verleihung des Communicator-Preises an Antje Boetius

Der Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes wird jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Stifterverband verliehen und ist mit 50.000 Euro dotiert. Mit dem Preis soll der Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit gestärkt werden.
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Eisstation: Wissenschaftler verschiedener Arbeitsgruppen arbeiten auf dem Meereis des Weddelmeeres.
29. Juni 2018
Kurze Meldung

TV-Tipp: Ein Porträt über das Alfred-Wegener-Institut

Der Nachrichtensender ntv zeigt am Montag, 2. Juli ein ausführliches Porträt der Forschungsarbeit des AWI. Um 19.05 Uhr beginnt die Sendung: Wohin die Reise geht – Forscher in der Antarktis.
Piedmont-Gletscher im Nordosten Grönlands
29. Juni 2018
Online-Meldung

Polareis könnte weicher sein als gedacht

Eismassen der polaren Eisschilde fließen unter der Last ihres eigenen Gewichts Richtung Ozean. Um künftige Schwankungen des Meeresspiegels insbesondere unter veränderten Klimabedingungen vorhersagen zu können, ist es wichtig, die Fließgeschwindigkeit des Eises möglichst genau zu bestimmen. Dazu haben Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts gemeinsam mit der Universität Tübingen, der University of Otago (Neuseeland) und der Autonomen Universität Barcelona (Spanien) eine neue Studie am grönländischen Eisschild durchgeführt, die in den Geophysical…
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Das Organisationsteam des Silbersalz Festivals mit AWI-Direktorin Antje Boetius (3. v.r.).
28. Juni 2018
Online-Meldung

Wissenschaft erlebbar und zugänglich machen

Am heutigen Donnerstag startet in Halle an der Saale das Silbersalz Festival. Vier Tage lang dreht sich alles um Filmvorführungen, Virtual Reality, Apps und Live-Performances zu verschiedenen wissenschaftlichen Fragestellungen.
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AWI-Meereisphysikers arbeiten auch bei auffrischendem Wind und zunehmender Schneedrift auf dem Meereis.
27. Juni 2018
Pressemitteilung

Ein Jahr eingefroren in der Arktis

Es wird die größte Arktis-Forschungsexpedition aller Zeiten: Im September 2019 wird der deutsche Forschungseisbrecher Polarstern vom norwegischen Tromsø in die Arktis aufbrechen und ein Jahr lang fest eingefroren im arktischen Eis durch das Nordpolarmeer driften. Versorgt von weiteren Eisbrechern und Flugzeugen werden insgesamt 600 Menschen aus 17 Ländern an der Expedition teilnehmen. Ein Vielfaches an Wissenschaftlern wird mit den Daten arbeiten, um die Klima- und Ökosystemforschung auf ein neues Niveau zu heben. Geleitet wird die Mission vom…
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Polarstern nahe eines Eisbergs in der Pine Island Bucht.
15. Juni 2018
Pressemitteilung

Warum die Eiszunge des Pine-Island-Gletschers plötzlich schrumpfte

Der Pine-Island-Gletscher in der Westantarktis gehört nicht nur zu den am schnellsten fließenden Eisströmen auf der Südhalbkugel. In den zurückliegenden elf Jahren sind auch viermal große Eisberge von seiner schwimmenden Eiszunge abgebrochen. Wissenschaftlern an Bord des deutschen Forschungseisbrechers Polarstern ist es im Februar 2017 gelungen, jenen Meeresboden zu kartieren, der noch kurz zuvor vom Gletschereis bedeckt war. Ein Abgleich dieser neuen Karten mit Satellitenaufnahmen des Eisstromes verrät nun, warum sich der Gletscher plötzlich so weit…
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Beitrag des antarktischen Eispanzers zum Meeresspiegelanstieg (Grafik: IMBIE/Planetary Visions)
13. Juni 2018
Pressemitteilung

Aktuelle Zahlen zum Meeresspiegelanstieg

Eisverluste in der Antarktis führten seit dem Jahr 1992 zu einem Meeresspiegelanstieg von 7,6 Millimetern. Zwei Fünftel davon (3,0 Millimeter) traten in den letzten fünf Jahren auf. Das berichten 84 Wissenschaftler von 44 internationalen Organisationen – darunter das Alfred-Wegener-Institut - jetzt in der Fachzeitschrift Nature. Sie kombinierten für ein großes Klimagutachten im Rahmen der Ice Sheet Mass Balance Inter-Comparison Exercise (IMBIE) Daten von 13 Satellitenmissionen.  
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