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Sternenstaub in der Antarktis
Das seltene Isotop Eisen-60 entsteht bei gewaltigen Sternenexplosionen. Nur ein kleiner Teil gelangt von fernen Sternen auf die Erde. Forscher haben erstmals Eisen-60 in der Antarktis entdeckt. Aus dem Fund konnten sie spektakuläre Schlüsse ziehen.
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Mikroplastik rieselt mit Schnee
Winzige Mikroplastikpartikel wurden in den vergangenen Jahren vielfach im Meer- und Trinkwasser und sogar in Tieren nachgewiesen. Die winzigen Kunststoffteilchen werden aber auch über die Atmosphäre transportiert und insbesondere mit dem Schnee aus der Luft ausgewaschen – selbst in so entlegenen Regionen wie der Arktis und den Alpen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Forschenden des Alfred-Wegener-Instituts und des schweizerischen WSL-Instituts für Schnee- und Lawinenforschung SLF in der Fachzeitschrift Science Advances.
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Polarstern startet Richtung Arktis
Am Abend des 10. August 2019 wird das Forschungsschiff Polarstern seinen Heimathafen Bremerhaven verlassen. Ziel der Expedition sind Studien an einer arktischen Langzeit-Station, dem sogenannten AWI-Hausgarten in der Framstraße. Dort erforschen Wissenschaftler verschiedenster Disziplinen alle Bereiche des Ökosystems von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee, um die Folgen klimatischer Veränderungen auf die Lebensvielfalt der Arktis zu ermitteln. Nach einem guten Monat erreicht die Polarstern Mitte September das norwegische Tromsø, wo dann die…
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Ministerin besucht Wattenmeerstation
Besuch an der Wattenmeerstation: Karin Prien, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, besichtigte den Sylter Institutsteil des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung.
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Auszeichnung für AWI-Direktorin
Der Cody Award würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Bereichen Ozeanographie, Ozeanbiowissenschaften und Geowissenschaften. Prof. Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz Zentrum für Polar- und Meeresforschung, erhält nun diese Auszeichnung. Der Award wird alle zwei Jahre von der Scripps Institution für Ozeanographie einem Wissenschaftler oder einer Wissenschaftlerin überreicht, der oder die bedeutende Beiträge in seinem Fachgebiet geleistet hat. Er besteht aus einer Goldmedaille sowie einem Preisgeld von…
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Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen
Deutschland und die Weltgemeinschaft haben sich im Pariser Klimaabkommen 2015 dazu verpflichtet, die menschengemachte globale Erwärmung der Erde auf weniger als 2°C zu beschränken. Dieses Ziel ist nur noch zu erreichen, wenn sofort sowohl nationale wie auch internationale Vereinbarungen eingehalten werden. In der Ad-hoc-Stellungnahme „Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO₂-Emissionen“ fordert die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina deshalb einen unmittelbaren Transformationsschub und beschreibt Sofortmaßnahmen zum…
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Startschuss für die Deutsche Allianz Meeresforschung
Mit den Unterschriften von Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, der Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt, der Hamburger Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Wissenschaftsministerin Karin Prien aus Schleswig-Holstein, Wissenschaftsministerin Bettina Martin aus Mecklenburg-Vorpommern und der niedersächsischen Staatssekretärin Sabine Johannsen tritt heute die Verwaltungsvereinbarung zu Aufbau und Förderung der Deutschen Allianz Meeresforschung (DAM) in Kraft.
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Rätsel einer riesigen Aerosolschicht in der Atmosphäre gelöst
In zwölf bis 18 Kilometern Höhe über dem Mittleren Osten und Asien erstreckt sich die Asiatische Tropopausen-Aerosolschicht (ATAL). Diese Ansammlung von Aerosolen wurde 2011 zum ersten Mal im asiatischen Monsun nachgewiesen, ihre Zusammensetzung und Wirkung waren bisher jedoch nicht erforscht. Ein europäisches Konsortium von Wissenschaftlern konnte nun erstmals zeigen, dass diese Schicht aus kristallinem Ammoniumnitrat besteht. Wie dieses in der oberen Troposphäre entsteht haben Klimaforscher in der Wolkenkammer AIDA nachgewiesen. Seine Ergebnisse stellt…
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Spuren im Eis
Wie wirkten sich Ereignisse wie die Pest auf die Wirtschaft des mittelalterlichen Europas aus? Bleiteile, die tief im arktischen Eis gefangen sind, können nun Aufschluss darüber geben: Kommerzielle und industrielle Prozesse haben seit Tausenden von Jahren Blei in die Atmosphäre abgegeben, angefangen vom Abbau und Schmelzen von Silbererzen, um die Währung für das alte Rom zu bilden, bis hin zum Verbrennen fossiler Brennstoffe. Diese Bleiverschmutzung wandert mit Windströmungen durch die Atmosphäre und setzt sich schließlich an Orten wie dem Eisschild in…
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Internationale Sommerschule
16 junge Wissenschaftler aus neun Ländern sind für elf Tage ans AWI Helgoland gekommen, um an der „Coastal Summer School” teilzunehmen. Ziel ist es, ihr Wissen zur Phytoplankton-Forschung in Küstengewässern zu vertiefen.
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