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Üppige Schwammgärten auf Untersee-Bergen in der arktischen Tiefsee entdeckt
Auf den Gipfeln von Seebergen im zentralen Arktischen Ozean, einem der nährstoffärmsten Meere der Erde, gedeihen riesige Schwammgärten. Die Schwämme ernähren sich scheinbar von den Überresten ausgestorbener Tiere. Mikroorganismen helfen ihnen dabei, dieses Material als Nahrungs- und Energiequelle zu nutzen. Forschende aus Bremen, Bremerhaven und Kiel sowie ihre internationalen Partner entdeckten diesen einzigartigen Hotspot des Lebens während einer POLARSTERN-Expedition und berichten nun in der Fachzeitschrift Nature Communications über ihre…
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Neues Zuhause für das internationale APECS Direktorium
Fünf Jahre war das Alfred-Wegener-Institut Gastgeber für das internationale Büro der Vereinigung junger Polarforscherinnen und Polarforscher in einer frühen Karrierestufe (APECS). Nun übergibt es die Leitung an die University of Tromsø – The Arctic University of Norway, das Norwegian Polar Institute und das Fram Centre.
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Die „Plastifizierung“ des Ozeans
Eine heute vom WWF und dem Alfred-Wegener-Institut (AWI) vorgestellte Studie beleuchtet das dramatische Ausmaß der globalen Plastikkrise und fasst unser Wissen über die Auswirkungen der Verschmutzung auf die Arten und Ökosysteme des Ozeans zusammen. Im Vorfeld des UN-Umweltgipfels (UNEA) verdeutlicht die bisher umfassendste Meta-Studie, dass ein verbindliches globales Abkommen erforderlich ist, um die unwiderrufliche Vermüllung der Weltmeere zu stoppen, bevor ökologische Kipppunkte überschritten werden.
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Tiefe Einblicke in die Arktis von morgen
Hunderte internationale Forschende werten derzeit die Beobachtungen der MOSAiC-Expedition aus, während der sie hunderte Umweltparameter in nie dagewesener Genauigkeit und Frequenz über einen vollen Jahreszyklus im zentralen Arktischen Ozean erfassten. Jetzt haben sie in drei Übersichtsartikeln die physikalischen Eigenschaften von Atmosphäre, Schnee und Meereis sowie Ozean in der Fachzeitschrift Elementa veröffentlicht und die Bedeutung der gemeinsamen Betrachtung aller Komponenten des Klimasystems herausgestellt. Diese Ergebnisse liefern erstmals ein…
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Ozeanwirbel könnten antarktisches Meereis-Paradoxon erklären
Trotz der globalen Erwärmung und des Meereisverlustes in der Arktis ist die antarktische Meereisausdehnung seit 1979 im Durchschnitt konstant geblieben. Derzeitige Klimamodell-Simulationen zeigen im Gegensatz zu den tatsächlichen Beobachtungen jedoch für denselben Zeitraum eine starke Meereisabnahme. Wie Forschende des Alfred-Wegener-Instituts nun zeigen, könnte der Ozean die Erwärmung rund um die Antarktis dämpfen und den Rückgang der Eisbedeckung verzögern. Weil dieser Faktor und die Rolle der Ozeanwirbel in vielen Modellen noch nicht ausreichend…
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Vorbild Natur
Forschende des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) und des Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY haben gemeinsam ein neuartiges Untergestell für die Magneten von Teilchenbeschleuniger-anlagen entwickelt. Vorbild für dessen Struktur waren Kieselalgen. Deren Silikat-Außenschalen weisen Waben- und Gitterstrukturen auf, die sie sowohl leicht als auch extrem robust machen.
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Die Geowissenschaften in der NS-Zeit
Unter diesem Titel lädt der Fachbereich Geowissenschaften der Universität Bremen am 27. Januar um 16:00 Uhr zu einer öffentlichen Gedenk-Veranstaltung ein. Neben Andreas Hoppe (Universität Freiburg) hält auch AWI-Direktorin Antje Boetius einen Vortrag zu dem Thema „Zwischen zwei Weltkriegen: Internationale Expeditionen für die Gemeinschaft“. Die Veranstaltung findet online statt.
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HIGHSEA Schüler:innen gewinnen ersten Preis im Fach Physik
Die drei HIGHSEA Schüler:innen Insa Wartberg, Tizian Hauser und Tobias Heyse wurden für ihre Projekt-Arbeit über die Auswirkungen von Anisotropie auf polares Eis mit dem ersten Preis des Dr. Hans-Riegel-Fachpreises in der Kategorie Physik ausgezeichnet. Ihre Arbeit haben sie in Kooperation mit AWI-Glaziologin Daniela Jansen angefertigt. Die Dr. Hans Riegel-Fachpreise zeichnen besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schüler:innen kurz vor dem Abitur aus.
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Nachhaltigkeit für marine Räume
Klimawandel, Verschmutzung und Übernutzung der Ökosysteme stellen Meere und Küsten zunehmend vor Probleme. Das Projekt CoastalFutures – „Zukunftsszenarien zur Förderung einer nachhaltigen Nutzung mariner Räume" will die Folgen dieser Entwicklung untersuchen und wirkungsvolle Schutzkonzepte schaffen. In einem virtuellen Modell für Nord- und Ostsee kann das Projektteam die Auswirkungen von Klima und Mensch auf Ökosysteme untersuchen und Schutzkonzepte testen. Das Ziel: Handlungsoptionen für Nutzer und Entscheider identifizieren.
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Grönlands Eis reagiert verzögert auf Klimawandel
Steigende Temperaturen bringen Grönlands Eis und Gletscher zum Schmelzen und lassen in der Folge den Meeresspiegel ansteigen. Wie schnell und in welchem Umfang, ist bislang noch ungewiss. Um einen Einblick in diese Frage zu bekommen, haben Forschende des Alfred-Wegener-Instituts die Entwicklung des Eisschilds von der Vergangenheit bis in die Zukunft modelliert. Ihre Ergebnisse veröffentlichen sie nun in der Fachzeitschrift Public Library of Science (PLoS) ONE.
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