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Neue IceBird-Kampagne gestartet
Das Forschungsflugzeug Polar-6 ist derzeit wieder in der Arktis unterwegs. An Bord befinden sich zahlreiche Sensoren zur Messung der Meereis- und Schneedicke. Die Kampagne startete Ende März im kanadischen Inuvik und führte über Resolute Bay nach Eureka, von wo aus das Team derzeit Messflüge durchführt. In den nächsten Tagen wechselt das Team zur Station Nord in Grönland. Die letzte Station wird Spitzbergen sein. Die IceBird-Kampagne findet zweimal im Jahr statt, jeweils im Winter und im Sommer.

Geopolitik in der Tiefsee
Die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin veranstaltet am 13. April eine Fachkonferenz zum Thema „Geopolitik in der Tiefsee – zwischen Meeresschutz und Rohstoffabbau für die Klimaneutralität“. Dabei soll es um die langfristige Sicherheit der Rohstoffversorgung gehen, vor allem in Hinblick auf den Schutz vulnerabler Ökosysteme am Tiefseeboden. AWI-Direktorin Antje Boetius wird die Keynote zum Thema „Die Tiefsee und ihre Schätze“ halten. Eine Teilnahme via Zoom ist möglich. Mehr Infos

Polarstern zurück in Bremerhaven
Die Polarstern ist heute mit dem Morgenhochwasser nach gut siebenmonatiger Antarktisexpedition in ihren Heimathafen Bremerhaven zurückgekehrt und wird jetzt entladen. Das Schiff verbringt die kommenden Wochen zu routinemäßigen Wartungs- und Reparaturarbeiten in der Lloyd Werft, bevor es Ende Mai wieder Richtung Arktis starten wird.

Antje Boetius im Stiftungsrat der Einstein-Stiftung
AWI-Direktorin Antje Boetius wurde im März von der Regierenden Bürgermeisterin von Berlin Franziska Giffey für eine vierjährige Amtszeit als neues Mitglied im Stiftungsrat berufen. „Frau Professor Boetius ist ein großer Gewinn für die Einstein-Stiftung: als vielfach preisgekrönte Wissenschaftlerin und Expertin für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Meere sowie als mitreißende Kommunikatorin, die sich disziplinübergreifend für gesellschaftliche Themen engagiert“, so Martin Rennert, Vorstandsvorsitzender der Einstein-Stiftung. Zur Pressemeldung

„Uni der 3. Generation“
Am 6. April 2023 wird AWI-Direktorin Antje Boetius im Wall-Saal der Zentralbibliothek in Bremen einen Vortrag über Klima- und Nachhaltigkeitsziele für den Schutz der Meere und Polarregionen halten. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Sommersemester-Programms der „Uni der 3. Generation“ durchgeführt. Zudem thematisiert der Vortrag Lösungsmöglichkeiten, um einen guten und nachhaltigen Umgang mit den Ozeanen und Polarregionen zu erreichen. Weitere Informationen.

Löschkalk gegen den Klimawandel
In einem gerade begonnenen Großexperiment auf Helgoland erforscht ein 30-köpfiges Team von Forschenden, inwieweit der Ozean dabei unterstützen kann, Treibhausgasemissionen auf Netto-Null zu reduzieren. In Mesokosmen, frei schwimmenden, abgeschlossenen Versuchsanlagen, untersucht die Gruppe, ob der Ozean durch eine gezielte Zugabe von Löschkalk mehr Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnehmen kann und welchen Einfluss dies auf planktische Lebensgemeinschaften im Meer hat. Das Experiment findet im Rahmen des Verbundprojekts RETAKE der Forschungsmission…
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Preisverleihung: Hochschullehrerin des Jahres
Professorin Dr. Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven, Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen und Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen, ist „Hochschullehrerin des Jahres“. Der Deutsche Hochschlverband (DHV) vergibt die Auszeichnung mit Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG. Die Preisverleihung fand am 3. April 2023 in Berlin statt, weitere Informationen gibt es beim DHV.

Neue AWI-Studie zu industriellen Altlasten im arktischen Permafrost
In den gefrorenen Böden der Arktis lauert eine bisher unterschätzte Gefahr. Wenn der Untergrund durch den Klimawandel auftaut und instabil wird, kann das zum Zusammenbruch von Industrie-Anlagen und damit zu einer verstärkten Freisetzung von Schadstoffen führen. Zudem können sich dann auch bestehende Kontaminationen leichter in den Ökosystemen ausbreiten. Wie groß dieses Problem werden könnte, hat ein Team um Moritz Langer und Guido Grosse vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Potsdam untersucht. Demnach gibt es in der Arktis mindestens 13.000 bis 20.000…
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AWI-Pressestelle erhält Kommunikationspreis
Die Stabsstelle Kommunikation & Medien des AWI ist vom Informationsdienst Wissenschaft e.V. (idw) für die Wissenschafts-Pressemitteilung des Jahres ausgezeichnet worden. Im Wettbewerb belegte die AWI-Pressemitteilung „Weltweit größtes Fischbrutgebiet in der Antarktis entdeckt“ den zweiten Platz. Mit dem idw-Preis werden Pressemitteilungen gewürdigt, die sich durch hohe handwerkliche Professionalität, herausragenden Nachrichtenwert und wissenschaftliche Relevanz auszeichnen. Die Preisverleihung fand heute in München statt.

Gala der Deutschen Wissenschaft
AWI-Direktorin Antje Boetius wird am 3. April 2023 im Rahmen der „Gala der Deutschen Wissenschaft“ in Berlin mit dem Preis „Hochschullehrerin des Jahres“ ausgezeichnet. Der Preis würdigt Antje Boetius als „Anwältin der Meere und herausragende Wissenschaftskommunikatorin“ und wird von dem Deutschen Hochschulverband (DHV) verliehen. Die Preisverleihung findet außerdem mit der Unterstützung des ZEIT-Verlags Gerd Bucerius GmbH & Co. KG statt.