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„Meer Fische für den Klimaschutz“
Gestern fand im Deutschen Bundestag der Parlamentarische Abend „Meer Fische für den Klimaschutz“ statt. Informiert und diskutiert wurde, wie ökosystembasiertes Fischereimanagement zu größeren und gesünderen Fischbeständen führt und wie Fische zur Kohlenstoffspeicherung im Meer beitragen. AWI-Wissenschaftler:innen Sabine Kasten und Hans-Otto Pörtner waren als Vortragende dabei. Organisiert wurde die Veranstaltung von der DUH und dem BUND.

Weniger Meereis, mehr Hering
Noch überziehen sich die Meere der Polargebiete jedes Jahr für Wochen oder Monate mit einem gefrorenen Panzer. Doch der Klimawandel lässt dieses Meereis zunehmend schwinden. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt nun, welche drastischen Folgen das für die dortigen Ökosysteme haben kann: Beim Übergang von saisonal vereisten zu eisfreien Bedingungen kann sich demnach die komplette Lebensgemeinschaft verändern. Das schließt ein Team vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam aus der Analyse von alter DNA aus dem Meeresgrund. Solche Umbrüche können auch…
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Into the Ice - Pictures of Polar Expeditions
„Ins Eis - Bilder von Polarexpeditionen“ - Diesem Thema widmet sich AWI-Direktorin Antje Boetius in ihrem Vortrag, den sie am 29. März um 16:30 Uhr in der Photothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz halten wird. Teil der Veranstaltung sind unter anderem die jüngsten wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte bei Polarexpeditionen sowie weitere Pläne zur Optimierung der Ökosystem-Beobachtungen des Arktischen und Antarktischen Ozeans.

Bärbel Bas besucht AWIPEV
Bundestagspräsidentin Bärbel Bas hat gestern die deutsch-französische Arktisforschungsbasis AWIPEV besucht, um sich über die AWI-Forschung auf Spitzbergen zu informieren. Tägliche Atmosphärenmessungen gehören zu den Aufgaben der Forschenden - und so war Frau Bas gestern mit dem Parlamentspräsidenten des Stortinget Masud Gharahkhani beim Start des täglichen Wetterballons für diese Messungen dabei. Das aktuelle Stationsteam Isabelle Schulz, Guillaume Hérment und Tommy Jégou begrüßte die Delegation in Ny-Ålesund.

Automatisierte Analyseverfahren für Mikroplastikdaten
Forschende der Universität Bayreuth und des AWI haben zwei automatisierte Analyseverfahren für Mikroplastikdaten hinsichtlich ihrer Ergebnisse verglichen. Abweichungen zeigten sich vor allem bei Partikeln unter 50 Mikrometer, die ein vergleichsweise hohes Gefährdungspotenzial haben. Hier zeigte sich, dass weitere vergleichende Forschung notwendig ist, um Mikroplastikpartikel mit automatisierten Verfahren fehlerfrei identifizieren zu können. Die Studie wurde in der Zeitschrift Analytical and Bioanalytical Chemistry veröffentlicht. Zur Pressemeldung

“Shaping an Ocean Of Possibilities”
Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert drei neue Innovationsplattformen mit insgesamt 40 Millionen Euro. Eine dieser Plattformen wird am GEOMAR unter Leitung von Toste Tanhua in Zusammenarbeit mit dem AWI und dem Hereon koordiniert: Shaping an Ocean Of Possibilities (SOOP) will nachhaltige Strukturen und Technologien für Meeresbeobachtung entwickeln, um wichtige Daten zu erfassen, den Zugang zu Ozeandaten zu verbessern und somit das Wissen über den Ozean auszubauen. Die Förderung von SOOP beginnt im 2. Quartal 2023. Zur Pressemeldung

Weltklimarat veröffentlicht neuen Synthesebericht
Nach langen Verhandlungen hat der Weltklimarat IPCC heute im schweizerischen Interlaken den neuen Synthesebericht des sechsten Berichtszyklus vorgelegt. Dieser fasst die Ergebnisse der drei Arbeitsgruppen und dreier Sonderberichte zusammen. Er richtet sich explizit an die Politik und die breite Öffentlichkeit und gilt deshalb als Diskussionsgrundlage für künftige Klimaverhandlungen.
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Seeheimer Kreis am AWI
Besuch des Technikums, Vorstellung der AWI-Forschung und ein gemeinsamer Austausch: Der Seeheimer Kreis in der SPD-Bundestagsfraktion hat am 19. März das AWI besucht. AWI-Direktorin Antje Boetius, Verwaltungsdirektor Karsten Wurr und Stellvertretender Direktor Uwe Nixdorf haben die Gäste in Empfang genommen und durch ein abwechslungsreiches Programm geführt.

Neuer Auftritt für den Bereich "Erde & Umwelt"
Der Helmholtz-Forschungsbereich "Erde & Umwelt" mit seinen sieben Zentren AWI, GEOMAR, Hereon, KIT, FZJ, GFZ und UFZ schafft mit seiner neuen Landingpage einen zentralen Zugang zur Erdsystemforschung und den vielfältigen digitalen Informationen und Angeboten der Helmholtz-Gemeinschaft. Der Zugang zur Landingpage kann über den Browser auf dem Startbildschirm von Smartphones als Progressive WebApp (PWA) installiert werden. Zur Webseite des Forschungsbereichs

Leben im Rauch der Unterwasservulkane
Eine neue Studie des AWI, des MPI und des MARUM, die in Nature Microbiology veröffentlicht wurde, zeigt, dass bestimmte Bakterien in hydrothermalen Schwaden wachsen und gedeihen können. Die Forschenden identifizierten eine neue Sulfurimonas-Art, die in kalten, sauerstoffgesättigten Hydrothermalfahnen lebt. Dieses Bakterium nutzt Wasserstoff aus der Schwade als Energiequelle. AWI-Direktorin Antje Boetius leitete die Arktis-Expeditionen an Bord der Polarstern. Zur Pressemeldung